| Geschichte - 1900 - 1950 |
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20.03.1900 Der Teutone cand. jur. Heinrich Fuchs (zzgl. Albia Wien und Arminia Graz) gewährt unbedingte Genugtuung und fällt bei einem Pistolenduell gegen einen Prager Thessalen. 03.06.1900 01.01.1901 Gründung des Altherrenverbands. 28.07.1901 Die Führung des Namens Prager Burschenschaft Teutonia und das Tragen der Farben Schwarz-Rot-Gold werden wieder gestattet. 06.03.1904 Der Prager Universitätsrektor Prof. Dr. Karl Rabl führt an der Spitze den wöchentlichen Farbenbummel der Deutschen Studentenschaft durch den "Graben" an, nachdem Deutsche Studenten zuvor von tschechischen Nationalisten überfallen wurden. Rektor Prof. Dr. Rabl prägte dabei die unvergesslichen Worte: "Farbe tragen heißt Farbe bekennen!" 11.10.1906 Zur Unterstützung der deutschen Minderheit wird Gastorf an der Libocher Sprachgrenze zum Schutzort gewählt. 07.-09.12.1906 Feier des 30. Stiftungsfests mit über 1000 Gästen. 20.05.1907 Gründungsmitglied der Burschenschaft der Ostmark, der bis zu 46 österreichische Burschenschaften aus Prag, Wien, Graz, Brünn, Tetschen, Innsbruck und Czernowitz beitreten. WS 1913 1914-1918 Übernahme des Prager DCs auf Kriegsdauer und Aufrechterhaltung eines minimalen Aktivenbetriebs. Im ersten Weltkrieg fallen 18 Bundesbrüder. 29.10.1918 Gründungsbursch Raphael Pacher wird zum Landeshauptmann der autonomen Provinz Deutschböhmen ernannt. Wenig später wechselt er nach Wien als Staatssekretär (Minister) für Unterricht in die erste Regierung der Republik Deutschösterreich unter dem sozialdemokratischen Kanzler Karl Renner. 03.08.1919 Beitritt der Burschenschaft der Ostmark zur Deutschen Burschenschaft (DB). Die von dem Prager Teutonen Dr. Josef Titta gestiftete Burschenschafternadel wird Verbandsnadel der DB und somit Erkennungszeichen aller Burschenschafter. 1920 1921 Begründung des Verkehrsverhältnisses mit der Leobener akad. B! Leder aus dem sich ein inniges Freundschaftsverhältnis entwickelt hat. 1922 WS 1926 Große Feier zum 100. Semester Stiftungsfest. WS 1934/35 Insignienstreit – vergeblicher Versuch der Deutschen Studentenschaft die Herausgabe der Insignien der Karls Universität an die tschechische Abspaltung der Prager Universität zu verhindern. 1936 Entstehung des Kameradschaftsheims mit 18 Betten und einem Lese- und Studierzimmer. 11.7.1938 Niederlegung der Farben fast aller sudetendeutschen Korporationen und Gründung des Sudetendeutschen Studentenbundes in Eger. 1939 1939 - 1945 Im 2. Weltkrieg fallen 15 Bundesbrüder an der Front. Ab Mai 1945 Beginn der gewaltsamen Vertreibung der Deutschen aus Böhmen und Mähren. Dabei werden 12 Teutonen getötet. |
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