Prager Burschenschaft Teutonia zu Würzburg

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Bedeutende Teutonen - Dr. Karl Funke PDF Drucken E-Mail
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Bedeutende Teutonen
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Dr. med. Karl Funke (1865 - 1960)

AH Dr. FunkeFacharzt für Chirurgie, geboren am 3.3.1865 in Smidar, Eintritt in die Prager B! Teutonia 1885, Wr. akad. B! Albia h.c. 1953, Grazer akad. B! Arminia h.c. , Gestorben am 11.2.1960

Studium der Medizin an der Prager Universität, 1890 Promotion. Nach kurzer Spitalspraxis in der Provinz wurde er klinischer Assistent bei Prof. Gussenbauer in Prag von 1892-1895. 1895 folgte er seinem Lehrer nach Wien, wo Gussenbauer die Nachfolge Billroth’s antrat. 1902 wurde er Vorstand der II. chirurgischen Abteilung am Rudolfsspital, die er dann 32 Jahre lang innehatte. Aus dieser Zeit verband ihn auch einen herzliche Freundschaft mit Prof. Wagner-Jauregg.

Von Funkes zahlreichen wissenschaftlichen Werken sind besonders die Publikationen über Gehirndruck, über plastische Deckung von Schädeldefekten und über Darmchirurgie zu erwähnen.

Funke wagte auch als erster erfolgreich das Experiment der Herzmassage.

Seinerzeit war er einer der beliebtesten Chirurgen Wiens, zu dessen Patienten Mitglieder des Kaiserhauses, des Hoch- und Geldadels, sowie Angehörige des Hohen Klerus genauso wie berühmte Schauspieler – z.B. Girardi – zählten.

Er war seinem Beruf und dem Eide getreu, und war auch im Jahre 1945 nicht bereit das umkämpfte Wien zu verlassen, sondern erklärte strikte das er seine ihm anvertrauten Patienten nicht im Stich lassen könne. Seine letzte Operation führte Hofrat Dr. Karl Funke noch im hohen Alter von 89 Jahren aus.



 

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