| Bedeutende Teutonen - Prof. Dr. Friedrich Emperger |
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Prof. Dr. Friedrich Ignaz Edler von Emperger (1862 - 1942)
Kurzer Hand gründete der 30-jährige Emperger eine eigene Baugesellschaft, die mehrere Stahlbetonbrücken baute. Als bei einem verheerenden Hochwasser Empergers Stahlbetonbrücke über dem Housatonic - Fluss als einzige unbeschädigt blieb, setzte sich dieser Brückentyp durch, so dass im Laufe der Zeit mehrere Hundert Stahlbetonbrücken nach der Bauweise Melan-Emperger entstanden sind. Nach sechsjähriger Bautätigkeit in Amerika kehrt Emperger nach Wien zurück und gründet ein Zivilingenieurbüro, wobei er sich weiter mit Stahlbetonbau beschäftigt. Als Honorardozent der Wiener technischen Hochschule beschäftigt er sich zwischen 1897 und 1902 mit Fragen zu Theorie der Stahlbetonplatten. Auf seine Arbeiten ist die Gründung des „Österr. Stahlbetonausschusses“ im Österr. Ingenieur- u. Architektenverein zurückzuführen. Emperger war langjähriger Vorsitzender dieses Ausschusses. Ein Bericht Empergers über die Fortschritte des Stahlbetonbaus den er als Beauftragter des Österr. Ingenieur- u. Architektenvereins verfasst hatte, führte zur Gründung der Zeitschrift „Beton und Eisen“. Dem Oberbauratstitel erhielt Emperger 1908. 1926 Vorsitzender des Österr. Stahlbetonausschußes. In der ganzen Welt wurden nach Empergers Plänen Eisenbetonbrücken, Wolkenkratzer, Untergrundbahnen, Stahlbetonschiffe, Betonmasten u.v.m. gebaut. 1922 und 1932 bekam er die Ehrendoktorate der technischen Hochschule Prag und Dresden verliehen. Außerdem ernannten ihn die beiden Kartellburschenschaften Albia und Arminia zum Ehrenmitglied. |
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